Anwendungsbereich · Treppe

Sicheren Halt auf jeder Stufe.

Eine glatte Treppe wird bei Regen oder Schnee zur Falle — innen wie außen. Unsere Beschichtung bleibt unsichtbar, wirkt aber direkt unter der Schuhsohle.

Person geht sicher die Treppe herunter — rutschfest beschichtete Stufen
Was wir konkret machen

Treppen sind unsichtbar gefährlich.

Wir prüfen die Stufen vor Ort — Material, Beanspruchung, exponierte Bereiche. Bei Außentreppen achten wir auf Witterungsschäden, bei Innentreppen auf Schmutz- und Wasserzonen direkt am Eingang oder im Bad.

Behandelt werden können: Naturstein-Treppen (Granit, Marmor, Schiefer), Fliesen-Treppen, Beton-Treppen, Sandstein-Stufen, Stufenkanten aus glasiertem Material.

Substanzschonend — kein Belag, kein Aufkleber, keine Stolperkante. Die Behandlung erzeugt einen farblosen, leicht erhabenen Oberflächenfilm — er ist wahrnehmbar, gibt aber deutlich mehr Halt unter dem Schuh, gerade bei Nässe.

Häufiger Anwendungsfall

Eingangsbereiche im Pflegeheim und Mehrfamilienhaus. Hier passieren überdurchschnittlich viele Stürze, weil Regen und Schnee von außen reingetragen werden.

Haltbarkeit
10+ Jahre

Dauerhafte Lösung, auch im Außenbereich — die Beschichtung ist witterungsbeständig und hält im Regelfall über 10 Jahre. 5 Jahre vertragliche Gewährleistung auf die rutschhemmende Wirkung.

Warum die Treppe?

Wo Stürze besonders folgenschwer sind.

Eine Treppe ist statistisch gesehen nicht der häufigste Sturz-Ort — aber der mit den schwersten Folgen. Während ein Sturz im Bad meist auf gleicher Höhe passiert, fällt man auf der Treppe oft mehrere Stufen weit. Bei älteren Menschen ist der Treppen-Sturz nicht selten der Anfang einer Pflegebedürftigkeit oder das Ende der eigenständigen Wohnung.

Es sind drei typische Situationen, in denen Treppen rutschig werden: Außentreppen bei Regen und Frost (Naturstein und glatter Beton bilden bei Feuchtigkeit einen Wasserfilm), Eingangsbereiche (wo Schuhsohlen Nässe von draußen mitbringen), und Innentreppen aus poliertem Naturstein in älteren Häusern. In all diesen Fällen wirkt die Beschichtung dauerhaft — auch im Winter bei Schnee und Salz.

Anders als bei provisorischen Lösungen (Antirutsch-Streifen, raue Farbe) verändert die Beschichtung die Optik nicht. Bei Naturstein bleibt die Maserung erhalten, bei Sandstein der Sandsteincharakter. Wir setzen die Mikrostruktur in die vorhandene Oberfläche, statt etwas darüberzulegen.

Aus der Praxis

Fallbeispiel: Familienhaus aus Viersen

Familie B. lebt mit drei Generationen unter einem Dach — die Großmutter (84, Pflegegrad 3) im umgebauten Erdgeschoss, die Tochter mit Familie oben. Außentreppe zum Garten: 6 Stufen aus poliertem Sandstein, im Winter berüchtigt rutschig. Bei Regen wird sie für die Großmutter unzugänglich, weil der Hund unbedingt in den Garten muss und die Tochter nicht jedes Mal Zeit hat.

Wir haben die Außentreppe behandelt — Trittflächen plus die markierten Stufenkanten. Zusätzlich die Eingangstreppe vorn an der Straße, weil dort die Pakete ausgeliefert werden und die Großmutter sie selbst hereinholen wollte. Beide Treppen zusammen: ein halber Tag Arbeit, Festpreis 3.523 €.

Die Pflegekasse hat ohne Diskussion bewilligt — Begründung: Erhalt der Selbstständigkeit. Großmutter B. geht heute wieder selbst in den Garten, auch wenn es regnet. Die Familie sagt: Das war die beste Investition seit Jahren — und sie hat keinen Cent gekostet.

Kostenübernahme

Treppe und §40 Abs. 4 SGB XI im Detail

Bei Treppen ist die Pflegekassen-Argumentation oft besonders eindeutig: Wenn eine Treppe ohne Beschichtung gefährlich ist und mit Beschichtung sicher begehbar wird, fördert die Maßnahme die Selbstständigkeit und reduziert Sturz-Risiko — beides klassische Anerkennungsgründe für eine wohnumfeldverbessernde Maßnahme.

Was bei der Treppe spezifisch wichtig ist:

  • Außentreppen am eigenen Haus: klar förderfähig, wenn Sie Eigentümer oder Mieter sind und die Treppe zu Ihrer Wohnung gehört (Hauseingang, Gartenzugang, Kellerabgang).
  • Treppen im Mehrfamilienhaus: die gemeinschaftliche Treppenhauspflege ist Vermieter-Sache, nicht Pflegekassen-Sache. Aber: einzelne Treppen-Abschnitte (z.B. der Weg zur eigenen Wohnungstür im 1. OG) können in begründeten Fällen anerkannt werden.
  • Innentreppen in der eigenen Wohnung: immer förderfähig — gerade bei Pflegebedürftigen, die wegen Mobilitätseinschränkung die Treppe besonders vorsichtig nutzen müssen.

Wir formulieren die Begründung bezogen auf Ihre konkrete Treppen-Situation und reichen sie bei der Pflegekasse ein. Behandlung erst nach Bewilligung. Mehr dazu auf unserer Pflegekassen-Antrag-Seite.

Anfrage

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Wir melden uns innerhalb 24 Stunden und vereinbaren einen kostenfreien Vor-Ort-Termin.

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Wo soll rutschfest beschichtet werden?

Mehrfachauswahl möglich.

Witterung & Pflege

Was die Beschichtung im Außenbereich aushält

Eine außen liegende Treppe ist mehr Belastungen ausgesetzt als eine im Bad: Frost, UV-Strahlung, Regenschauer, im Winter eventuell Streusalz oder Splitt, im Sommer Hitze. Unsere Beschichtung ist für genau diese Bedingungen ausgelegt — die chemische Reaktion mit der Stein-Oberfläche bleibt unter all diesen Einflüssen stabil.

Was wir im Winter empfehlen: Streuen Sie wenn möglich mit Splitt statt mit Streu-Salz. Salz greift auf Dauer den Stein selbst an (das ist unabhängig von unserer Beschichtung) und ist auch ökologisch problematisch. Splitt rutscht nicht und kann nach Tauwetter einfach abgekehrt werden.

Reinigung: Eine Treppe können Sie wie bisher mit Besen und Wasser reinigen. Bei stärkerer Verschmutzung (Algen, Moos im schattigen Bereich) sind handelsübliche Steinreiniger problemlos einsetzbar — vermeiden Sie nur stark säurehaltige oder hochkonzentrierte Reiniger.

Im Frühling lohnt eine kurze Sicht-Kontrolle: Falls Moos oder Flechten in den Steinporen wachsen, weichen Sie sie mit warmem Wasser auf und kehren mit einem festen Besen aus. Hochdruckreiniger sind okay, halten Sie aber den Strahl etwa 30 cm vom Stein entfernt — sehr nahes, intensives Strahlen kann auf Dauer auch unbeschichteten Stein beschädigen.

Häufige Fragen

Was Kunden zur Treppe fragen

Funktioniert die Beschichtung auf jeder Treppe?

Auf den meisten Stein-, Naturstein- und Fliesentreppen — sowie Treppenaufkanten und Stufenkanten. Holztreppen und Treppen mit weichen Belägen wie Teppich behandeln wir nicht.

Wir haben eine Außentreppe — geht das auch?

Ja. Die Beschichtung ist witterungsbeständig und funktioniert auf Außentreppen sehr gut, gerade dort wo Regen und Frost die Stufen besonders rutschig machen.

Werden die Stufen optisch verändert?

Nein, kein Belag und keine Farbveränderung. Es entsteht ein farbloser, leicht erhabener Oberflächenfilm — wahrnehmbar, aber farblos. Bei Naturstein bleibt die Maserung erkennbar.

Wird die Treppe lauter beim Begehen?

Nein. Die Beschichtung verändert das Begehungsgefühl nicht spürbar bei trockenen Bedingungen — sie wirkt erst bei Nässe.

Reicht es, nur die Stufenkanten zu behandeln?

In manchen Fällen ja — vor allem bei langen Außentreppen, wo die Mitte der Stufe selten betreten wird. Wir besprechen die Strategie im Vor-Ort-Termin: bei steilen Treppen oder wenn ältere Menschen unterwegs sind, empfehlen wir die volle Trittfläche zu beschichten. Die Stufenkante alleine ist eher für gewerbliche Außentreppen relevant.

Hilft die Pflegekasse auch bei Außentreppen?

Ja, wenn die Treppe Teil des „individuellen Wohnumfelds" ist — also Hauseingang, Gartenweg oder Kellerabgang Ihrer eigenen Wohnung. Bei Mehrfamilienhäusern ist die gemeinschaftliche Treppe nicht direkt förderfähig, aber im Mietvertrag oft anders zu lösen. Sprechen Sie uns an, wir prüfen den Fall.

Was ist mit der Haltbarkeit im Winter — Streusalz, Frost?

Die Beschichtung ist frostfest und unempfindlich gegen Streusalz im normalen Maß. Wir empfehlen aber, im Winter eher mit Splitt zu streuen statt mit aggressivem Auftau-Salz, weil das auf Dauer auch den Stein selbst angreift — nicht nur unsere Beschichtung.

Lieber persönlich sprechen?

Rufen Sie uns an. Antwort auf alle Fragen rund um Treppen, Pflegekassen-Antrag und Festpreis.