Sicher duschen — auch ohne Antirutschmatte.
Klebestreifen lösen sich. Antirutschmatten sind hygienisch heikel. Unsere Beschichtung wirkt direkt auf der Fliese — substanzschonend, an einem Tag erledigt, optisch unauffällig.
Die Dusche bleibt wie sie ist — nur sicher.
Wir prüfen im Vor-Ort-Termin Ihre Duschfliesen oder -wanne. Anschließend reinigen wir die Oberfläche fachgerecht und tragen die rutschhemmende Beschichtung auf. Die Beschichtung erzeugt eine sehr feine Mikrostruktur — vergleichbar mit feinem Schmirgelpapier — die auf nassen Füßen für deutlich mehr Halt sorgt.
Behandelt werden können: Keramikfliesen, Feinsteinzeug, Naturstein, glasierte Fliesen, Acryl-Duschtassen, emaillierte Wannen, gemauerte Duschen.
Substanzschonend — kein Belag, kein Aufkleber, keine Folie, kein Fliesenaustausch. Die Behandlung erzeugt einen farblosen, leicht erhabenen Oberflächenfilm, der den nötigen Halt bei Nässe gibt.
Dauerhafte Lösung — bei haushaltsüblicher Reinigung hält die Beschichtung im Regelfall über 10 Jahre. 5 Jahre vertragliche Gewährleistung auf die rutschhemmende Wirkung.
Der häufigste Sturz-Ort im ganzen Haus.
Statistiken des Robert Koch-Instituts und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz zeigen: Die Dusche ist gemeinsam mit der Badewanne der gefährlichste Ort in der Wohnung. Drei Faktoren kommen zusammen — eine glatte Oberfläche, fast immer Wasser und Seife, und ein beengter Raum mit wenig Stellfläche zum Festhalten. Wer einmal mit nassen Füßen in einer fliesenglatten Dusche stand, kennt das Gefühl: Ein Bruchteil weniger Konzentration, und man rutscht weg.
Was viele unterschätzen: Die Verletzungen aus Dusch-Stürzen sind oft besonders schwer. Anders als auf dem Flur, wo man im freien Fall noch reagieren kann, schlägt man in der Dusche meist mit Kopf, Hüfte oder Rücken auf harte Kanten — Wannenränder, Armaturen, Fliesenecken. Bei älteren Menschen mit dünner werdenden Knochen reicht ein einziger solcher Sturz für eine Hüftfraktur, und damit für einen wochenlangen Krankenhausaufenthalt mit dauerhaften Folgen.
Genau deshalb ist eine rutschsichere Dusche kein Luxus, sondern eine ernsthafte Sturzprävention — und wird vom Gesetzgeber als wohnumfeldverbessernde Maßnahme anerkannt. Mehr dazu unten im Pflegekassen-Block.
Fallbeispiel: Familie aus Mönchengladbach
Frau M. (78, Pflegegrad 2) lebt seit 50 Jahren im selben Reihenhaus. Nach einem Sturz aus der bodengleichen Dusche im Erdgeschoss-Bad — Krankenhausaufenthalt 3 Wochen, anschließend Reha — wollte die Familie das Risiko nicht ein zweites Mal eingehen. Die ersten Überlegungen gingen Richtung kompletter Bad-Umbau für rund 18.000 €.
Nach der Vor-Ort-Beratung war klar: Ein Umbau war nicht nötig. Die alten Feinsteinzeug-Fliesen waren in tadellosem Zustand, lediglich die Rutschhemmung fehlte. Wir haben Boden und Wandfliesen bis Knie-Höhe behandelt, dazu eine kleine Sitzgelegenheit aus dem Sanitätshaus eingebaut. Gesamtkosten 3.523 € — vollständig von der Pflegekasse übernommen.
Behandlungsdauer: ein Vormittag. Frau M. konnte am Nachmittag wieder duschen, mit deutlich besserem Standgefühl. Die Tochter, die vorher täglich Sorge hatte, schreibt uns ein halbes Jahr später: „Mama duscht wieder allein. Das gibt ihr ein Stück Selbstständigkeit zurück."
Dusche und §40 Abs. 4 SGB XI im Detail
Eine rutschsichere Dusche fällt nach gängiger Auslegung der Pflegekassen unter den Maßnahmenkatalog für wohnumfeldverbessernde Leistungen. Voraussetzung: ein anerkannter Pflegegrad zwischen 1 und 5. Der Zuschuss beträgt bis zu 4.180 € pro Maßnahme. Bei unserem Festpreis von 3.523 € entsteht in den meisten Fällen kein Eigenanteil.
Was bei der Dusche besonders gut funktioniert: Die Argumentation gegenüber der Pflegekasse ist eindeutig. Eine glatte Dusche ist objektiv ein Sturz-Risiko, eine rutschhemmende Beschichtung reduziert dieses Risiko messbar (R-Wert-Verbesserung). Die Pflegekassen erkennen diesen Zusammenhang in der Regel ohne langwierige Diskussion an.
Wichtig: Der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Bei uns übernehmen Sie das Anschreiben nicht selbst — wir formulieren die Begründung mit Bezug auf §40 Abs. 4 SGB XI, fügen Festpreis-Angebot und Maßnahmenbeschreibung bei und reichen alles bei Ihrer Pflegekasse ein. Behandlung erst nach schriftlicher Bewilligung. Mehr dazu auf unserer Pflegekassen-Antrag-Seite.
Vor-Ort-Termin für Ihre Dusche vereinbaren
Wir melden uns innerhalb 24 Stunden mit konkreten Schritten und vereinbaren einen kostenfreien Vor-Ort-Termin.
Reinigung nach der Beschichtung
Die rutschhemmende Beschichtung verändert die Reinigung Ihrer Dusche kaum. Sie können weiterhin alle haushaltsüblichen Reiniger verwenden — am besten einen pH-neutralen Allzweckreiniger oder Badreiniger ohne stark säurehaltige Komponenten.
Was funktioniert gut: Allzweckreiniger, pH-neutrale Badreiniger, milde Schmierseife, Mikrofaser-Tuch. Die feine Mikrostruktur fängt manchmal etwas mehr Seifenrückstände als eine spiegelglatte Fliese — ein normaler Reinigungsrhythmus genügt aber.
Was Sie vermeiden sollten: Stark säurehaltige Kalkentferner (z.B. Anti-Kalk-Sprays mit hoher Konzentration), aggressive WC-Reiniger oder Backofen-Sprays. Diese können auf Dauer die Mikrostruktur angreifen und die Wirkung reduzieren. Wenn Sie hartnäckige Kalkflecken haben, weichen Sie sie lieber mit warmem Wasser und Allzweckreiniger ein, statt zur Säure zu greifen.
Die Beschichtung ist mechanisch stabil — Bürsten, Wischen, normale Haushalts-Reinigungsschwämme sind alle unproblematisch. Lediglich Stahlwolle oder Topfreiniger sollten Sie nicht verwenden, da sie die Mikrostruktur verkratzen können.
Was Kunden zur Dusche fragen
Funktioniert die Beschichtung in jeder Dusche?
Die Beschichtung lässt sich auf nahezu allen Oberflächen auftragen — Keramikfliesen, Feinsteinzeug, Naturstein, Acryl-Duschtassen, emaillierte Wannen. Wir prüfen Ihre konkrete Situation kostenfrei vor Ort.
Wird der Boden rauer als vorher?
Ja, aber sehr fein — vergleichbar mit feinem Schmirgelpapier. Sie spüren den Halt mit nassen Füßen, optisch fällt die Beschichtung kaum auf.
Wie lange dauert die Behandlung einer Dusche?
Wir planen einen vollen Montagetag ein — inklusive Reinigung, aktiver Trocknung, Haftgrund und zwei Beschichtungsschichten. Nach rund 24 Stunden Aushärtung ist die Fläche wieder nutzbar.
Was wenn meine Fliesen schon glasiert oder versiegelt sind?
Auch dann funktioniert das Verfahren. Im Vor-Ort-Termin reinigen wir die Oberfläche fachgerecht und passen die Beschichtung darauf an.
Wie pflege ich den Boden nach der Beschichtung?
Wie bisher mit haushaltsüblichen Reinigern — wir empfehlen pH-neutrale Reiniger oder Allzweckreiniger. Stark säure- oder laugenhaltige Mittel wie Kalkentferner oder WC-Reiniger sollten vermieden werden, da sie auf Dauer die Mikrostruktur angreifen können.
Übernimmt die Pflegekasse die Kosten für die Dusche?
Ja, bei vorhandenem Pflegegrad 1 oder höher. Eine rutschsichere Dusche gilt als wohnumfeldverbessernde Maßnahme nach §40 Abs. 4 SGB XI — die Pflegekasse kann bis zu 4.180 € pro Maßnahme übernehmen. Bei unserem Festpreis von 3.523 € entsteht bei Bewilligung in voller Höhe kein Eigenanteil.
Welchen R-Wert erreicht die Dusche nach der Behandlung?
Standard-Fliesen liegen meist bei R9 bis R10 (rutschig bei Nässe). Nach unserer Beschichtung erreichen wir abhängig von der Ausgangsfliese R10 bis R11 — das ist der Wert, der in gewerblichen Nassräumen wie Schwimmbädern oder Duschräumen vorgeschrieben ist.
Lieber persönlich sprechen?
Rufen Sie uns an. Antwort auf alle Fragen rund um die Dusche, Pflegekassen-Antrag und Festpreis.